Wir haben gewonnen!

Andrea hätte nicht überraschter sein können, als vor ein paar Tagen ihr Handy klingelte und man ihr mitteilte, dass ToolUpYourLife eines der 100 Stipendien von startsocial e.V. gewonnen hat. Und sie hätte sich nicht mehr freuen können. Wir alle freuen uns auch jetzt noch nen Keks und laufen seit Tagen mit einem breiten Grinsen durch die Gegend.

Als wir die Bewerbung Anfang des Sommers abgeschickt haben steckten wir gerade mitten in unserer Pilotphase und kämpften mal wieder mit der Herausforderung unser Projekt auch neben unseren Berufen voranzubringen. Deshalb war es nicht einfach zeitgleich auch noch eine aussagekräftige Bewerbung zu verfassen und pünktlich einzureichen. Umso größer waren Freude und Stolz als wir jetzt die Zusage erhielten.

Im November geht es auch schon los und wir erfahren wer unsere zwei erfahrenen Coaches sein werden, die uns in den darauffolgenden Monaten unterstützen und beraten werden. Wir sind schon jetzt sehr gespannt und hochmotiviert gemeinsam unsere Idee weiterzuentwickeln und halten euch natürlich auf dem Laufenden.

 

Über startsocial e.V.

startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial jährlich 100 viermonatige Beratungsstipendien und Geldpreise an herausragende soziale Initiativen. In jeder Wettbewerbsrunde bringen rund 500 Fach- und Führungskräfte als ehrenamtliche Coaches und Juroren ihr Know-how ein. Der Wettbewerb wird seit 2001 veranstaltet und ist damit Pionier in der Beratung ehrenamtlich getragener sozialer Initiativen in Deutschland. Hauptförderer des Wettbewerbs 2016/17 sind die Vodafone Stiftung Deutschland gGmbH und die Unternehmen Allianz SE, Deutsche Bank AG, Atos, ProSiebenSat.1 Media SE und McKinsey & Company.

Wie alles begann...

Die Teilnehmer des ZGI:kompakt Seminars der Social Entrepreneurship Akademie im Dezember 2014 in München
Die Teilnehmer des ZGI:kompakt Seminars der Social Entrepreneurship Akademie im Dezember 2014 in München

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es begann im Dezember 2014 im ZGI:kompakt Seminar der Social Entrepreneurship Akademie. Aus vier Unbekannten wurde ein Team und aus einem Gedanken wurde ein gemeinsames Projekt.

Wir besuchten dieses Seminar aus ganz unterschiedlichen Gründen, machten am ersten Tag zunächst noch unabhängig voneinander neue Erfahrungen und landeten am zweiten Tag in der Gruppe Bildung.

Die Herausforderung war innerhalb kürzester Zeit eine Geschäftsidee zu entwickeln, sie mit Hilfe des eines Business Modells zu verfeinern und einen Pitch vorzubereiten. Nach den ersten Übungen hatten wir so viele interessante Ideen gesammelt, dass es uns schwer viel nur eine davon auszuwählen. Andrea erzählte vom Förderverein Thomas Wiser Haus e.V., den ihre Mutter zur Unterstützung eines Kinderheims im Raum Regensburg gegründet hatte und davon, dass Kinder ohne Eltern in Deutschland häufig nur bis zum 18. Lebensjahr umfassend betreut würden. Danach müssen viele auf eigenen Beinen stehen - ein Ansprechpartner fehlt häufig und so sind viele junge Erwachsene dann überfordert mit Dingen, wie der Wohnungssuche oder der Haushaltsführung. Wir alle konnten uns noch gut an Situationen erinnern, in denen wir auch noch im Studium auf die Hilfe und Ratschläge unserer Eltern angewiesen waren und dass es Freunde gab, deren Eltern nicht immer helfen konnten. Wir entschieden uns dafür ein Konzept zu entwickeln, um junge Menschen im Umgang mit alltäglichen Fragestellungen unabhängig von ihren Eltern auszubilden, sie selbstsicher und handlungsfähig zu machen. 

Absolut überzeugt von unserer Idee und gleichzeitig total nervös präsentierten wir unser Ergebnis im finalen Pitch allen anderen Seminarteilnehmern und waren begeistert, dass diese unsere Idee als am zukunftsfähigsten auszeichneten. Unser Gewinn: die Teilnahme am Boost-Your-Idea-Workshop im Mai 2015 in Frankfurt. Wir waren sprachlos. Da hatten wir nun eine Idee entwickelt, eine Idee, der Potential bescheinigt wurde und dabei kannten wir uns kaum. Und trotzdem stand fest: wir hatten Bock! Wir hatten Bock darauf die Idee wachsen zu lassen, uns besser kennenzulernen und zu sehen wohin das alles führen würde. 

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